Grund­schnitt­konstruk­tion T-Shirt

Grundschnitt

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Das T-Shirt ist mit 10 cm Weitenzugabe an den Brustumfang für Jersey auch ohne Elastangehalt geeignet. Für die Konstruktion addieren wir Zugaben zu fast allen Weitenmaßen. Brustbreite, Armdurchmesser und Rückenbreite sind nach dieser Berechnung die gültigen Werte für den Schnitt und werden im Verlauf des Protokolls immer so, d.h. mit der jeweilig addierten Zugabe, verwendet. Bei diesem Schnitt stellen wir, um zusätzlich Länge an der Rückenhöhe zu erreichen, nicht die hintere Mitte am Saum ein. Wir stellen P1 direkt um 1 cm hoch zu P1a. Da das Armloch aber davon nicht betroffen werden soll, zeichnen wir die hintere Schulter schräger als normal.

Der durchschnittliche Schulterwinkel aus der Maßtabelle von 21,5° ergibt in Summe einen Winkel von 43°. Dieser entspricht der Gesamtschrägung der vorderen plus der hinteren Schulter und teilt sich in 42 % für die hintere und 58 % für die vordere Schulter. Daraus errechnet sich ein Basiswinkel von 18° für das Rückteil, zu dem wir hier 2° addieren, um das Armloch nicht mit zu erhöhen. Für das Vorderteil errechnet sich ein Basiswinkel von 25°, den wir um 4° reduzieren, weil es sich hier um einen Schnitt ohne Brustabnäher handelt. Auch bei dieser Konstruktion erhält der vordere Halsspiegel in der Breite eine Zugabe von 0,5 cm zugunsten eines guten Armlochverlaufs im Vorderteil.

Die Länge des Ausschnittbands muss nicht konstruiert werden, sie kann auch gemessen werden. Dazu zeichnen wir eine Parallele zum Ausschnitt mit der gewünschten Bandbreite in den Ausschnitt ein. Deren Länge ergibt, je nach Elastizität des Materials noch etwas reduziert,  die Ausschnittbandlänge.

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