Kragen­ und Aus­schnitt­formen

Übersicht der wichtigsten Kragen & Ausschnitte für Mann und Frau

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Gestrickt, genäht oder drapiert – Kragen und Ausschnittsformen sind ein wichtiges Gestaltungselement an vielen Kleidungsstücken. Wir stellen hier die wichtigsten Formen für Männer und Frauen vor. Lass dich für dein nächstes Nähprojekt inspirieren!

 

Inhalt

Ausschnitte

Kragen

 

Rundhals

Aigner

Diesen klassischen Ausschnitt hat wohl jeder schon an T-Shirt, Pullover oder Top gesehen. Der Rundhals kann hoch geschlossen oder tief ausgeschnitten sein und ist sowohl in der Frauen- als auch in der Männermode zu finden.

 

 

V-Ausschnitt

Aigner

Der V-Ausschnitt verläuft spitz nach unten und ist bei Damen und Herren an T-Shirts, Tops, Pullovern, Longsleeves oder Kleidern zu finden. Besonders bekannt ist der tiefe V-Ausschnitt an den Wickelkleidern von Diane von Fürstenberg. Er schmeichelt vor allem bei großem Dekolleté.

 

 

U-Ausschnitt

 Andrew GN

Dieser Ausschnitt ähnelt dem Rundhalsausschnitt, ist nur eckiger und formt ein U als Ausschnitt. Der U-Ausschnitt eignet sich für viele Figurtypen.

 

 

U-Boot

Conran

Der U-Boot Ausschnitt hat eine breitgezogene, fast gerade Form. Diesen Ausschnitt findet man in der Damenmode an T-Shirts, Tops, Pullovern oder auch Kleidern. Durch seine gerade Form, lässt der Ausschnitt allerdings jede Schulter breiter wirken. Dementsprechend eher geeignet für Frauen mit kleinerem Busen und schmalen Schultern.

 

 

Wasserfallausschnitt

 Adeline Andre

Ein fließender und weich fallender Ausschnitt an Kleidern, Blusen, Pullis oder Cardigans. Der Wasserfall-Ausschnitt schmeichelt dem weiblichen Körper auf besonders elegante und verführerische Art und Weise. Gerade weich fließende Stoffe wie Satin oder Seide eignen sich hervorragend für diesen Ausschnitt.

 

 

Cardigan-Ausschnitt

 Hilfiger

Cardigan

Eine Strickjacke mit einem V-Ausschnitt zum Knöpfen. Der Ausschnitt endet oft schon über der Brust, kann aber auch tiefgeschnitten bis zum Bauchnabel reichen. So ein Ausschnitt lässt sich super geöffnet tragen und lässt viel Platz für Accessoires, wie zum Beispiel modische Ketten.

 

 

Serafino

 Ackermann

geschlossenerSerafino

Der Serafino ist meist ein Rundhalsausschnitt mit kurzer Knopfleiste, sodass man das Sweatshirt bequem über den Kopf gezogen bekommt. Oft sieht man Serafinos in der Herrenmode.

 

 

Kapuze

Vetements

Kapuzen so weit das Auge reicht, sie sind aus der Mode gar nicht mehr wegzudenken. Groß, kuschelig und bequem. Sowohl an Herren- als auch an Damenpullover, Jacken, Capes oder Westen sind Kapuzen in verschiedenen Größen, Farben und Varianten zu finden. Meist wirken sie sportlich und sind vor allem für die Freizeit optimal.

 

 

Kentkragen –
Der Klassiker

 Lanvin

Der Kentkragen ist die am weitesten verbreitete Kragenform und somit ein echter Klassiker. Er passt sowohl zu geschäftlichen als auch festlichen Anlässen. Man findet diesen Kragen vor allem an Herrenhemden, aber auch an Jacken, Blusen oder Mänteln.

 

 

Button-Down Kragen –
Der Geknöpfte

Outsiders

Der Button-Down Kragen hat die gleiche Form wie der Kentkragen. Die Kragenspitzen können mit jeweils einem kleinen Knopf am Hemd fixiert werden und behalten so zu 100 Prozent ihre Form.

Auch dieser Kragen ist an Herrenhemden oft gesehen, optimal für Männer, die gerne mal die Krawatte weglassen.

 

Under-Button-Down Kragen –
Der Geheimnisvolle

A la garconne

Er ist der kleine Bruder des Button-Down Kragens. Die Knöpfe verstecken sich unterhalb der Kragenspitzen und schmiegen sich somit weniger fest an das Hemd. Diese Hemden können besonders gut ohne Krawatte getragen werden.

 

 

Haifischkragen –
Der Moderne

 Armani

Den Haifisch- oder auch Windsorkragen gibt es schon seit über 100 Jahren. Seit einiger Zeit erlebt er sein großes Comeback und gehört mittlerweile zu den modernsten Kragenformen.

Er ist überwiegend an Herrenhemden zu finden und lässt durch seine bis zu 160 Grad weit auseinander liegenden Kragenspitzen viel Raum für Krawatten mit breitem Knoten. Aber auch Fliegen haben genügend Platz sich zu präsentieren. Der Haifisch Kragen sollte in keinem Herren-Kleiderschrank fehlen.

 

 

Smokingkragen –
Der Elegante

 Armani

Der Smokingkragen wird auch als Kläppchenkragen oder „Vatermörder“ bezeichnet. Er ist der perfekte Begleiter für schicke und festliche Anlässe und passt somit ausgezeichnet zu Smoking oder Frack. Oft ist er bei Herrenhemden ohne Brusttasche und mit verdeckter Knopfleiste zu sehen.

Die Kragenspitzen sind bei dem Smokingkragen nach vorne geklappt und werden mit einer Fliege oder einer Schleife getragen.

 

 

Stehkragen –
Der Verschlossene

 Mabille

Das Erkennungsmerkmal des Stehkragens sind die nicht vorhandenen Kragenschenkel. Durch seine aufgestellte kurze Form lässt sich der Stehkragen nicht mit einer Krawatte kombinieren und ist eher freizeitgeeignet. Sowohl Mann als auch Frau kann ihn locker offen oder auch streng verschlossen tragen.

 

 

Bubikragen –
Der Verspielte

Dior

Der Bubikragen, auch als Peter-Pan Kragen bekannt, ist ein flach aufliegender Kragen mit abgerundeten Kragenecken. Er sorgt in der Damenwelt an jedem Kleidungsstück für einen verspielten Touch.

Hier gehts zur Anleitung Bubikragen nähen

 

 

Reverskragen –
Der Zeitlose

 Altuzarra

Der Reverskragen ist die nach außen geschlagene obere Vorderkante von Sakkos, Blazern oder Mänteln, sogar an ausgefallenen Abendkleidern wurde er schon gesichtet.

Das Revers ist durch die immer abwärts zeigende Crochetnaht mit dem Kragen verbunden. Der Winkel der Crochet- und Kragennaht kann variieren, sodass man zwischen fallendem, steigendem und gebrochenem Revers unterscheiden muss. Der Reverskragen ist ein zeitloser Klassiker.

 

 

Schalkragen –
Der Festliche

Emporio Armani
Schalkragen

Der Schalkragen ist ein Freund des Reverskragens. Oberkragen und Revers sind nahtlos miteinander verbunden. Von der hinteren Mitte verläuft er um den Hals ins Vorderteil bis unterhalb der Brust. Man findet ihn an Blazern, Sakkos, Mänteln oder auch Pullovern sowohl im Herren- als auch im Damenbereich.

 

 

 

Matrosenkragen –
Der Sommerliche

Hoschek
Matrosenkragen

Der Matrosenkragen schützte früher die Kleidung der Matrosen vor den damals üblichen geteerten Zöpfen. Heute findet man den Matrosenkragen oft im Kostümbereich. Auch auf den Laufstegen an Kleidern wurde er aber schon gesichtet. Meist sind 1-2 weiße Streifen entlang der Kante zu sehen. Der Kragen hat eine rechteckige lange Form auf dem Rücken und verläuft nach vorne hin schmal zu. Befestigt wird der Matrosenkragen mit einem Knoten.

 

 

Schluppenkragen –
Der Feminine

Dior
schleifenkragen

Der Schluppenkragen ist ein sehr weiblicher Kragen, der vorne zugebunden wird. Er wird ausschließlich an Damenoberteilen und vorallem Blusen gesehen.

Die Länge und Breite des Bindebandes ist variabel und kann ebenso als schickes Accessoire dienen.

 

 

 

Polokragen –
Der Sportliche

 Conran

Der Polokragen ist ein sehr sportlich legerer Kragen, der eher freizeitbedingt getragen wird. Es gibt verschiedene Polokragen-Varianten, wie z.B. geknöpft, offen oder mit einem Reißverschluss geschlossen. Er ist standardmäßig an T-Shirts zu finden, aber auch an Longsleeves oder ärmellosen Kleidern. Die Kragenform ähnelt dem Kentkragen. Modemarken wie Lacoste und Ralph Lauren sind bekannt für ihre Polohemden.

 

 

Rollkragen –
Der Entspannte

A Brand

 engerRollkragen

Der Rollkragen ist schlauchartig geschnitten und liegt sehr körpernah am Hals. Er lässt sich wegen der Elastizität des Stoffes je nach Länge umschlagen/umrollen und ganz einfach über den Kopf ziehen. Er braucht wie die anderen Kragen keinen Schlitz zum Öffnen. Er ist typisch für Winterkleidung.

 

Troyer – Der Segler

 
Christopher Shannon

TroyermitZip

Der Troyerkragen, oder auch Zipkragen ist eine Art Rollkragen, der jedoch mit Reißverschluss oder Knöpfen geschlossen wird. Er besteht aus Strickware und ist für kalte Tage optimal. Getragen wird der Troyer klassisch offen, sodass er flach aufliegt. Überwiegend in der Herrenmode zu finden.

 

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Ausschnitte

Kragen

Bilder ©catwalkpics | Stefan Knauer